Der Natur- und Wasserspielplatz  
   
 

Das "Pauli" wurde Anfang der neunziger Jahre vom Bezirk als pädagogisch betreuter Natur- und Wasserspielplatz und als Kindertreff für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 -14 Jahren eingerichtet. Das Gelände war außerdem einen beliebter Treffpunkt von jungen Familien mit Kleinkindern und Kindergruppen. Ende 2002 wurde die Einrichtung aus finanziellen Gründen geschlossen und Komsu als Nachnutzer im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ausgewählt.

   
   

 

Unser Nutzungskonzept in Kürze:

Erhaltung und Offenhalten des Natur- und Wasserspielplatzes für die Nachbarschaft

Die Nutzung des Gebäudes durch unseren Schülerladen und unsere Kindergruppen

Zusammenarbeit mit einer Eltern- und Nachbarschaftsinitiative

Zusammenarbeit mit dem Boule Club Kreuzberg

 

 
         
 

2003

April: Die Spielgeräte werden repariert und vom TÜV abgenommen. Wir lassen einen Rollrasen verlegen.

Mai: Unser Schülerladen zieht in das Gebäude ein.

Die Elternintiative organisiert sich.

Der Sommer war heiß, entsprechend viele kleine und große Besucher nutzten den Spielplatz als Ort der Erholung!

 

   
     
 

Unser Natur- und Wasserspielplatz kennzeichnet sich durch seine Naturmaterialien wie z.B. Hügel, Baumstämme, Wasserschlange, Steine etc. Der Spielplatz unterscheidet sich von herkömmlichen Spielplätzen, die sich in unserer Umgebung befinden. Er bietet Spielräume ohne Spielzeug und Hilfsmittel für die Kinder. Die wenig vorhandenen Spielmaterialien fördern Kreativität und Phantasie im Spiel der Kinder. So nutzen die Kinder z.B. die Baumstämme zum Balancieren, "Kochen" oder zum "Eisenbahn Fahren". Die Hügel werden zum Klettern oder zum "Angeln" genutzt. Die Kinder haben die Möglichkeit den Umgang mit Natur und Kleintieren zu lernen. Des Weiteren lernen sie Verantwortung für ihre gesammelten Kleinsttiere (wie Schnecken und Regenwürmer) oder Pflanzen zu übernehmen. Im Umgang mit den Kleinsttieren und Insekten lernen sie auch mit Ängsten und Unsicherheiten umzugehen bzw. sie zu überwinden.

Die Kinder können sich ausprobieren, die eigenen Grenzen kennen lernen, Naturerfahrungen machen mit Sand, Hügeln, Büschen, Baumstämmen, Erde und Wasser. Es gibt hier Spritz- und Matschräume, Nischen für Rückzug und Entspannung, Sinnesräume, Orte zum Klettern, Orte zum Toben, Höhenunterschiede und das Ganze ist eine große Bewegungsbaustelle.

 
 

 

 
     
       
     
         
 

     
 
Berlin im Oktober 2004
 





Für die ganz Interessierten: Unsere Konzeption

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