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| Alterstufe 4 bis 6 Jahre (Vorschulgruppen) | |||||
Die Kinder der Kleinkindgruppen wechseln zu Beginn des neuen Kitajahres im Alter von dreieinhalb bis vier Jahren in die Gruppen der älteren Kinder. Die Gruppen bestehen aus zwei Jahrgängen und in der Regel bleiben die Kinder dann zwei Jahre bis zu Einschulung in Ihren neuen Gruppen. Es gibt drei Kindergruppen: die Mammuts mit 24 Kindern und drei Erzieher/innen, die Bären und die Löwen mit 16 – 17 Kindern und jeweils zwei Erzieher/innen. Die Kinder haben, wie auch schon in den Kleinkindgruppen, feste Bezugspersonen und feste Gruppen. Zum Teil treffen die Kinder, soweit es organisatorisch machbar ist, Kinder aus Ihrer vorherigen Kleinkindgruppe wieder. Im Wechsel zu den Gruppen der älteren Kinder sind die Kinder mit neuen Regeln, Räumen und einen anderen Tagesablauf , wie z. B. keinen Mittagsschlaf mehr, beschäftigt. Die drei Gruppen arbeiten inhaltlich eng zusammen, was sich in vielen gemeinsamen Projekten bemerkbar macht. Die pädagogische Arbeit in den drei Gruppen wird in Ihren Zielen und Inhalten nicht der Grundschule vorgreifen, sondern den Kindern die Möglichkeit geben sich eine sichere Basis zu verschaffen, von der aus sie in die Schule starten können. Viele Eltern machen sich Gedanken, ob ihr Kind den Leistungsanforderungen der Schule gerecht wird und haben im letzten Jahr vor dem Schulbeginn viel Erwartungen an ihr Kind und die Kita. Aus unserer Sicht setzt eine „Vorschularbeit“ jedoch nicht erst ein oder zwei Jahre vor der Einschulung ein. Kinder lernen vor allem durch beobachten, experimentieren, nachahmen und spielen und das machen sie vom aller ersten Kindergartentag an. Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin den Alltag für die Kindern in ihren neuen Gruppen so zu gestalten, dass sie altersgemäß ihre Sach- Lern- und Sozialkompetenzen erweitern können. Dabei bieten uns das Berliner Bildungsprogramm und das Sprachlerntagebuch einen Orientierungsrahmen. Großen Wert legen wir auf die Entwicklung der Ich – Kompetenz als Grundlage für einen guten Start in die Schule. Das Wissen und Mitteilen der eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Interessen ist für uns, aber auch für die Lehrer/innen in den Grundschulen eine Voraussetzung für die Lernprozesse der Kinder. Ein
wichtiger Schritt auf
dem Weg zur Selbständigkeit
ist, sich mittels Sprache
zu verständigen
und andere zu verstehen.
Kinder müssen
lernen ihre Bedürfnisse
und Wünsche
zu äußern.
Sie sollten fähig
sein, sich in
verschiedenen sozialen
Situationen zu
artikulieren,
Fragen zu stellen
und Antworten
zu geben. Das kann
in der Auseinandersetzung
in der kleinen
Gruppe oder im
Morgenkreis sein.
Wir üben
mit ihnen, daß sie
das, was sie
wahrnehmen und
erlebt haben,
erzählen
zu können.
Wir versuchen
sie durch
den Besuch
in der Bücherei
und durch
zweisprachiges
Vorlesen an
Literatur
heran zuführen.
Die Kinder
sollen lernen
in vollständigen
Sätzen
ihre Bedürfnisse
zu äußern.
Soziales Handeln Das soziale Miteinander und seine dazugehörigen Regeln werden vorwiegend in den Alltagssituationen geübt und entwickelt. Es erfordert das Einhalten dieser von uns vorgegebenen Regeln und das Zurückstellen unmittelbarer Bedürfnisbefriedigung. In einer Gruppe von 16 bis 24 Kindern zu sein, bedeutet auch für die Kinder tagtäglich Kompromisse machen zu müssen. Die Kinder sollten fähig sein, individuelle Unterschiede in Fähigkeiten und kultureller Herkunft zu erkennen und damit umzugehen. Dies setzt für uns voraus, daß es Respekt vor der Leistung anderer und der körperlichen Unversehrtheit des anderen gibt. Dafür muß das Kind die Möglichkeit haben, Erfahrungen mit sich selbst und im Umgang mit anderen zu sammeln und sich bewußt zu werden. Hierfür ist es wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich in verschiedenen Gruppengrößen und Konstellationen zu bewegen.
Die
Kinder wechseln in unserer
Einrichtung in der Regel im
Alter von vier Jahren die Gruppe
und
bleiben dort bis zum Eintritt
in die Schule. Ein großer
Unterschied für
die Kinder ist der Wegfall
des Mittagschlafes, d.h.
der Tag des Kindes ist mit
mehr Bewegung gefüllt,
als in der jüngeren
Altersstufe. Die Kinder
können
längere
Spaziergänge
bewältigen
und sicher gehen und
rennen. Sie sind fähig
Treppen zu steigen,
ohne
sich festzuhalten
und
können
springen, balancieren
und Ballspielen.
Wenn
die Kinder in ihren
altergemäßen
Bewegungsabläufen
sicher sind, suchen
sie neue
Herausforderungen. Wöchentliches
Schwimmen im Spreewaldbad Turngruppe Der
Vorteil einen großen
Raum zu haben, in dem man mit
Bällen,
Reifen, Turnmatten usw. arbeiten
kann zeigt sich insbesondere
in den Wintermonaten. Gruppenteilung
ermöglicht
es uns gezielter mit einzelnen
Kindern zu arbeiten. Einmal
am Tag sollten Kinder an
die
frische Luft. Diese
Feststellung
werden alle Eltern mit uns
teilen. Viele Eltern haben
jedoch durch ihren geregelten
Alltag oft nicht die Möglichkeit
dieser Forderung nachzukommen.
Damit wir jeden Tag rausgehen
können,
um Spielplätze
zu besuchen, auf das
Pauli zu gehen, oder einfach
nur ausgedehnte Spaziergänge
zu machen, benötigen
die Kinder entsprechende
Kleidung. Auch die
Angst, Kinder wären
bei längeren
Spaziergängen überfordert,
sei genommen. Im Übergang
vom Kindergarten
zum
Schulalltag,
haben die Kinder
bei uns die Möglichkeit,
in einer überschaubaren
Gruppe ihre motorischen
Fähigkeiten
auszubauen, sich
zu messen und
neue Bewegungsabläufe
zu lernen. Im
Austausch mit
den Eltern haben
wir die Möglichkeit
Defizite aufzuzeigen
und Begabungen
zu vermitteln.
sondern den Kindern die Möglichkeit geben, sich eine Basis zu schaffen, von der aus, sie in die Schule starten können.
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